Pressesprecher: Thomas Brandl

Telefon 08342 911-346

Fax 08342 911-565

pressestelle@ostallgaeu.de

 

Marktoberdorf, den 27.01.20

 

Medieninfo

 

Listle-Wald bei Buchloe: Exempel für Biodiversität und gelungenen Waldumbau

 

Zum Thema Biodiversität hat die Vorstandschaft der Kaiser´schen Armen- und Krankenstiftung Ostallgäu eine Waldbegehung durch den rund 30 Jahre alten Listle-Wald in Hausen bei Buchloe unternommen. Mit dabei waren auch Landrätin Maria Rita Zinnecker als Vorsitzende des Stiftungsvorstandes und Forstdirektor Stephan Kleiner vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Kaufbeuren.

 

Nach einem Sturmschaden im Jahr 1990 wurde die gesamte Fläche des Waldes von Kreszentia Listle als Mischwald neu angepflanzt. 1998 konnte Listle den Wald nicht mehr selbst pflegen und verkaufte ihn an die Kaiser´sche Armen- und Krankenstiftung Ostallgäu. Seitdem zeichnet diesen Wald mit insgesamt 14 Baumarten eine außerordentliche Biodiversität aus, die auch eine besondere Bedeutung für die Gesamtökologie hat. „Durch den Anbau standortgemäßer Baumarten versuchen wir in Zeiten des Klimawandels so zu agieren, dass wir auch in Zukunft Erträge aus dem Stiftungswald erzielen, um damit bedürftige Menschen im Landkreis zu unterstützen“, erklärte Forstdirektor Stephan Kleiner.

 

„Mit großer Sicherheit klimaresistenter“

 

Seit dem Volksbegehren ist die Artenvielfalt in aller Munde, die hier auf jeden Fall existiert. Auch zum Thema Klimaanpassung ist der Listle-Wald mit großer Sicherheit klimaresistenter als ein reiner Fichtenforst. Es freut mich, dass unser vorbildlicher Stiftungswald heute als Exempel für große Biodiversität und gelungenen Waldumbau dienen darf“, sagte Landrätin Zinnecker.

 

 

Weiter Informationen über die Kaiser´sche Armen- und Krankenstiftung - Sozialstiftung Ostallgäu gibt es im Internet unter www.kaisersche-sozialstiftung-ostallgaeu.de

von links: Stephan Fessler (Leiter Forstrevier Buchloe), Stephan Kleiner (Bereichsleiter Forsten, Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten), Landrätin Maria Rita Zinnecker und Markus Berktold (Bürgermeister von Seeg und Vorstandsmitglied)
von links: Stephan Fessler (Leiter Forstrevier Buchloe), Stephan Kleiner (Bereichsleiter Forsten, Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten), Landrätin Maria Rita Zinnecker und Markus Berktold (Bürgermeister von Seeg und Vorstandsmitglied)
von links: Franz Hauck (Bürgermeister der Gemeinde Jengen), Stephan Kleiner (Forstdirektor), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Markus Berktold (Bürgermeister der Gemeinde Seeg) undHermann Mayer.
von links: Franz Hauck (Bürgermeister der Gemeinde Jengen), Stephan Kleiner (Forstdirektor), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Markus Berktold (Bürgermeister der Gemeinde Seeg) undHermann Mayer.

Pressesprecher: Thomas Brandl

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Marktoberdorf, den 27.01.20

 

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Sozialstiftung Ostallgäu beschenkt zu Weihnachten 61 Hilfsbedürftige

 

61 hilfsbedürftige Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer erhalten zum Weihnachtsfest eine finanzielle Unterstützung von der „Josef Benedikt Kaiser’schen Armen- und Krankenstiftung – Sozialstiftung Ostallgäu“. Auf Vorschlag ihrer Heimatstädte und -gemeinden hat dies der Stiftungsvorstand in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Zudem wurde eine höhere Zuwendung für dieses Jahr beschlossen. „Das Weihnachtsgeschenk unserer Kaiser’schen Sozialstiftung zeigt, dass es bei uns im Landkreis sehr sozial zugeht“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker als Vorsitzende des Stiftungsvorstandes.

 

In Zeiten des Niedrigzinses erhält die Bewirtschaftung des Stiftungswaldes einen noch höheren Stellenwert. Erfreulicherweise musste im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2019 deutlich weniger Käferholz eingeschlagen werden, als im Jahr zuvor. Durch die Vermarktung bester Stammholzqualität wurde ein Großteil des Ertrages erzielt, der jetzt als Zuwendung im Dezember ausgeschüttet wird. Damit weiterhin die Bewirtschaftung im Stiftungswald in Zeiten niedriger Holzpreise einträglich bleibt und der Waldumbau zu einem stabilen und klimagerechten Mischwald gelingt, ist ein naturschonender Ausbau eines Forstweges auf einer Länge von 500 Meter erforderlich. „Ein Wald ohne Weg ist wie ein Haus ohne Türe“, sagt Landrätin Zinnecker. Die Baumaßnahme wird vom Freistaat Bayern gefördert.  Forstdirektor Stephan Kleiner vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) übergab nun einen Förderbescheid an Zinnecker.

 

„Wälder auch zukünftig schonend, naturnah und nachhaltig bewirtschaften“

 

Die Förderung durch den Freistaat unterstützt zudem die Gemeinwohlfunktion eines guten Waldwegenetzes durch Steigerung der Freizeit-, Erholungs- und Schutzfunktion von Wälder. Zudem können bei Notfällen im Wald Rettungskräfte schneller Hilfe leisten. „Die Stiftung sieht die Projektförderung als Auftrag, ihre Wälder auch zukünftig schonend, naturnah und nachhaltig zu bewirtschaften“, sagt Landrätin Zinnecker. Die Stiftung wurde vor 130 Jahren von Josef Benedikt Kaiser aus Eurishofen gegründet. Zu einer Zeit, als Armut und Krankheit weit verbreitet waren, setzte Kaiser so ein kraftvolles soziales Zeichen. Die Stiftungsverwaltung erfolgte zunächst durch das königliche Bezirksamt Kaufbeuren und später durch den Landkreis Kaufbeuren. Mit der Gebietsreform 1972 trat der Landkreis Ostallgäu als Rechtsnachfolger in die Verwaltung der Stiftung ein. Mit der seit dem 1. Januar 2014 bestehenden Satzung wurde der Wirkungskreis der Stiftung auf den Gesamtlandkreis ausgedehnt. Durch Zustiftungen von Balthasar Kohler aus Jengen und Lorenz Storf aus Waalhaupten erfolgte eine weitere Stärkung des Stiftungszweckes. Alles über die Stiftung und Informationen zum Spenden gibt es unter www.kaisersche-sozialstiftung-ostallgaeu.de

 

 

 

Pressesprecher: Thomas Brandl

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Marktoberdorf, den 14.01.19

 

Medieninfo

 

 

 

Sozialstiftung Ostallgäu: Sturmholz, Niedrigzins und Käfer nagen am Ertrag   

 

 

 

68 hilfsbedürftige Ostallgäuer*innen erhalten zum Weihnachtsfest eine finanzielle Unterstützung von der „Josef Benedikt Kaiser’schen Armen- und Krankenstiftung – Sozialstiftung Ostallgäu“. Auf Vorschlag ihrer Heimatstädte und -gemeinden hat dies der Stiftungsvorstand in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Damit werden 14 Personen mehr als im Vorjahr unterstützt.

 

 

 

Die Stiftung erwirtschaftet ihre Mittel für den Zuwendungszweck vor allem aus der Waldbewirtschaftung. Weitere Einnahmen sind Kapitalerträge, Pachten und Spenden. Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2018 hat sich der Stiftungsertrag verringert. Grund dafür sind die niedrigen Holzpreise, verursacht durch viel Sturm- und Käferholz auf dem Markt. Damit einhergehend wurde der Holzeinschlag im Jahr 2018 in den Stiftungswäldern reduziert. Zudem drückt der Niedrigzins für Kapitalanlagen auf die Ertragslage.

 

 

 

Stabiler und klimagerechter Mischwald mit Nadelhölzern

 

 

 

Trotzdem sind Investitionen in das Stiftungsvermögen weiterhin notwendig. So wurde beschlossen, dass ein Forstweg im Stiftungswald auf einer Länge von 500 Meter ausgebaut werden soll, um die Waldbewirtschaftung zu verbessern. Der Waldumbau zu einem stabilen und klimagerechten Mischwald mit Nadelhölzern wird auch im Jahr 2019 fortgesetzt. „Damit werden langfristig Erträge aus der Waldbewirtschaftung für die Unterstützung bedürftiger Personen gesichert“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker als Vorsitzende des Stiftungsvorstandes.

 

 

 

Die Stiftung wurde vor 130 Jahren von Josef Benedikt Kaiser aus Eurishofen gegründet. Zu einer Zeit, als Armut und Krankheit weit verbreitet waren, setzte Kaiser so ein kraftvolles soziales Zeichen. Die Stiftungsverwaltung erfolgte zunächst durch das königliche Bezirksamt Kaufbeuren und später durch den Landkreis Kaufbeuren. Mit der Gebietsreform 1972 trat der Landkreis Ostallgäu als Rechtsnachfolger in die Verwaltung der Stiftung ein. Mit der seit dem 1. Januar 2014 bestehenden Satzung wurde der Wirkungskreis der Stiftung auf den Gesamtlandkreis ausgedehnt. Durch Zustiftungen von Balthasar Kohler aus Jengen und Lorenz Storf aus Waalhaupten erfolgte eine weitere Stärkung des Stiftungszweckes. Alles über die Stiftung und Informationen zum Spenden gibt es unter www.kaisersche-sozialstiftung-ostallgaeu.de.